Wie nutzt man Rohstoffe nachhaltig? Wie wird die alternative Energiegewinnung zur einer Erwerbsquelle für die hiesige Landwirtschaft? - Diese Thematik steht seit Jahren im Blickfeld der KDFB-Landfrauen, die 2006 gegen eine vorschnelle Steuer auf Biokraftstoffe protestiert haben. Auf Seminaren, Vorträgen und Exkursionen machen sich die KDFB-Landfrauen schlau über den neuesten Stand der Technik im Bereich alternativer Energien für Haus, Hof und Dorfgemeinschaft.

Mit Biogas kann man heizen und Strom herstellen. Quellen dafür sind Abfälle, vor allem aus der Landwirtschaft. Was ist dran an den Möglichkeiten, als Landwirt quasi nebenbei Einkünfte zu erzielen?
Lesen Sie den Artikel "Biomasse" aus: KDFB Engagiert 2004.

Grüne Gentechnik: Das Auskreuzen gentechnisch veränderter Pflanzen in die Natur birgt noch viele offene Fragen. Vor allem das Nebeneinander von Bauern, die mit, und solchen, die ohne Gentechnik arbeiten, scheint in unseren kleinteiligen Wirtschaftsräumen problematisch. Fürchten die einen um Gesundheit, Umwelt und soziale Gerechtigkeit, hoffen die anderen auf schnellere Lösung der Klimaproblematik und niedrigere Produktionskosten. Informationen zu gentechnikfreien Anbaugebieten unter www.bvl.bund.de.

Eine Patenschaft für einen Baum? Selbstpflücker schützen Streuobstwiesen und die Artenvielfalt in der Natur. Die Gemeinde St. Wolfgang geht mit gutem Beispiel voran. Lesen Sie hier den Artikel "Bäume suchen Patin" aus: KDFB Engagiert 10/2006.
Den Alltag einer bäuerlichen Familie kennen lernen, mit Tieren umgehen, die Natur erleben, anpacken und mithelfen: all das können Schülerinnen und Schüler im Programmangebot "Landleben auf Zeit". Für drei Wochen, jeweils in den Sommerferien, nehmen bäuerliche Familien Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren als Gastkinder auf. Klar, dass man mit der neuen Familie, mit den Tieren und mit den Arbeiten auf dem Hof viel Interessantes und Ungewohntes erlebt. Klar auch, dass man damit wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammelt, den eigenen Horizont erweitert und neue Einsichten gewinnt. Und vielleicht sogar eine wichtige Anregung für die Berufswahl bekommt. Die Jugendlichen erhalten Taschengeld für ihre Mithilfe, die Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Interessiert? Das Angebot gibt es bisher in den Diözesen Augsburg und Würzburg.

Im Naturschwimmbad zu schwimmen macht mehr Spaß als im sterilen Freischwimmbecken. Obendrein spart es Geld und schont die Umwelt. Wenn die Gemeinde Schwimmteiche anlegen will, muss auch die Ökologie berücksichtigt werden. Eine Liste der Naturschwimmbäder finden Sie unter www.kleinbadeteiche.de.
Umweltfreundlich, preiswert und aus guten Händen: Christbäume vom heimischen Waldbauern bringen viele Vorteile. Die traditionelle Christbaumkultur ist in Bayern stark im Kommen. Örtliche Forstämter vermitteln die Adressen der Waldbauern in Ihrer Nähe.

Wildkräuter pflücken Sie am besten bei trockenem Wetter am späten Vormittag. Bitte die Pflanzen nicht einfach herausreißen, sondern mit einer Schere oder einem Messer abschneiden. Blätter verwahren Sie in einer Kunststoffdose mit Deckel, andere Pflanzenteile in einer Plastiktüte oder einem Gefrierbeutel. Die Innenseite mit ein paar Tropfen Wasser anfeuchten. Damit verhindern Sie, dass die Kräuter vorzeitig austrocknen.
Wenn Sie die Pflanzen trocknen und lagern wollen, dann hängen Sie die Wildkräuter an einem luftigen und dunklen Ort auf. Der Raum sollte eine geringe Luftfeuchtigkeit haben.
Eine Teemischung trocknen Sie als Strauß gebunden. Befestigen Sie diesen an einem Kleiderbügel und lassen ihn nach unten baumeln.
Sie können den Pflanzen das Wasser aber auch im Backofen entziehen. Belegen Sie die Gitter mit Backpapier. Auf diesem die Kräuter bei niedriger Temperatur dörren. Wichtig: Einen Gegenstand (z. B. Kochlöffel) in die Ofentür einzwicken. So kann die Feuchtigkeit entweichen.
Auch getrocknete Kräuter sind lichtempfindlich. Daher lagern Sie die Pflanzen in dunklen Papiertaschen oder Gefäßen. So behalten sie ihr Aroma.
Kräuterkunde: Termine 2007
Wildkräuter und ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten
Referentin: Sigrid Lang, Kräuterpädagogin
Kräuter und Blüten- vergessene Schätze der Natur
Referentin: Markusine Guthjar, Königstein